Praxiswissen
Falldarstellung: ADHS-Prävention – Gedanken aus individualpsychologischer Sicht
Hyperaktive Kinder mit unkontrollierten Verhaltensweisen - oft als ADHS diagnostiziert - sind heute häufig anzutreffen. Wichtig ist u.a. die Prävention bzw. die Verhütung von eskalierenden Entwicklungen. Wie dabei der Beitrag der Schule aus individualpsychologischer Sicht aussehen kann, soll anhand eines Fallbeispiels vorgestellt und diskutiert werden.
Ohne Ethik und Werte geht es nicht
Pädagogische Haltung hat etwas mit Werten zu tun. Zu viele Reformen können die pädagogische Haltung negativ beeinflussen. Davon ist Jürg Rüedi überzeugt.
Sparhysterie schadet dem Lehrer-Image
Gerade auch Sparmassnahmen lassen das Ansehen der Lehrpersonen sinken. Davon ist Jürg Rüedi überzeugt. Nichtsdestotrotz ist der Lehrberuf einer der wichtigsten Berufe, mit grossen Gestaltungsmöglichkeiten.
Freiheit und Verantwortung
Freiheit kann uns überfordern. In der Pädagogik braucht es Freiraum, aber auch gezielte Einschränkungen. Davon ist Jürg Rüedi überzeugt.
Fallbeispiel: Schwierige Kinder aus Sicht der Individualpsychologie
Die folgende Falldarstellung ist aus einer Zusammenarbeit von Herrn Ott, einem
individualpsychologisch orientierten Lehrer, mit dem Verfasser entstanden. Aus
Gründen der Schweigepflicht mussten gewisse Angaben geändert werden. Herrn Ott sei
an dieser Stelle für seine Offenheit und für seine Sensibilität gedankt. Ohne ihn und
seinen Einsatz wäre es nicht zur folgenden Entwicklung und damit nicht zu dieser
Falldarstellung gekommen.
Strafen in Kindergarten und Schule?
Strafen und Belohnungen bewirken, dass Kinder sich anpassen und unterordnen. Gewaltfreie Kommunikation fokussiert die Hintergründe und Ziele des störenden Verhaltens und zeigt Handlungsalternativen auf.
Zur Bedeutung positiver Beziehungen für die Klassenführung und den Umgang mit Unterrichtsstörungen
Positive Beziehungen sind das Fundament für eine gelingende Klassenführung sowie für einen produktiven Umgang mit Unterrichtsstörungen. Wenn der Lehrperson die Beziehungsgestaltung zu den Lernenden gelingt, lassen sich diese viel eher lenken, führen, ja sogar tadeln. Lenkung ohne Beziehung tut hingegen weh und fordert Widerstand heraus. Als hilfreich für Klassenführung, die dazu notwendige Lenkung und den sinnvollen Umgang mit Unterrichtsstörungen erweist sich antinomisches Denken, das Widersprüche zulässt und diese zu erkennen sucht. Die Wechselbäder der Lehrerin K.